Pool Einbau im 14. Stock – Kommt ein Schwimmbecken geflogen

Schwimmbäder gibt es nicht nur im öffentlichen Bereich. Auch in privaten Gärten und Kellern lassen sich mehr und mehr Hausbesitzer ihren eigenen kleinen Traum vom eigenen Pool realisieren. Doch was passiert, wenn es sich um den Besitzer einer schicken Etagenwohnung handelt, der sich dort eine eigene Wellnessoase wünscht? Dann kommt auch schon mal das Schwimmbad in den 14. Stock.

Was es dazu braucht ist in erster Linie eine gute Planung und Partner an der Seite, die sich hier ganz in ihrem Element befinden. Das PVC-Schwimmbecken kam in diesem Fall von unserem Partner, der Sopra AG. Die wiederum holte sich zusätzlich Hilfe von Sarah Schellenberg, einer Architektin. Die Aufgabe bestand darin, das ausgesuchte Wunschbecken des zukünftigen Wohnungseigentümers mit den Maßen von 8 mal 4 Metern nicht nur in die Höhe zu schaffen, sondern es absolut dicht einzusetzen. Eine undichte Stelle wäre vor allen Dingen deshalb fatal, da die darunter liegenden Wohnungen ansonsten Schaden nehmen konnten. Doch das war nicht die einzige Herausforderung.

Die Grenzen der Statik ausloten

Schließlich muss auch die Statik des Hauses dem Gewicht des Beckens standhalten, insbesondere dann, wenn dieses mit Wasser gefüllt ist. Und zu guter Letzt braucht es natürlich auch eine Öffnung, durch die das fertig vormontierte Schwimmbecken überhaupt hindurch passt, um so an seinen Bestimmungsort zu gelangen. In dieser Hinsicht kamen die Vorstellungen des Hausherren wie gerufen, denn der wünschte sich vom Schwimmbad aus einen weiten Blick über das Ruhrgebiet. Deshalb blieb eine komplette Wandseite zunächst für den Pool Einbau offen und wurde erst später durch Panoramafenster geschlossen.

Ein Pool mit traumhafter Aussicht

Damit der Ausblick auch in der richtigen Höhe gelingt, steht das Becken dazu auf einer zusätzlich gegossenen Betonplatte, die sozusagen ein halbes Extrageschoss schafft, den Pool dadurch auf die richtige Höhe hebt und das Gewicht zusätzlich stützt. Der somit erhöhte Wasserspiegel mit der entsprechenden Überlaufrinne und der Einstiegstreppe ermöglicht einen einzigartigen Blick, egal bei welchem Wetter. Doch mit dem Becken und den Grundbestandteilen eines Schwimmbades war es hier noch nicht getan. Zusätzlich dazu gab es neben einer Poolbeleuchtung und einer Wärmepumpe auch noch eine Gegenstromanlage und eine Poolabdeckung. Die dient nicht nur dem Schutz des Wassers vor Dreck, sie hält auch die Wärme im Becken und verringert die Instandhaltungskosten erheblich.

Eine Wellnessoase mit Sauna

Zusätzlich musste natürlich auch der Raum entsprechend ausgestattet werden. Wichtig war hier das Entfeuchtungs- und Belüftungssystem. Nur dadurch ist es möglich, ein angenehmes Klima im Raum zu halten und dafür zu sorgen, dass kein Schimmel entstehen kann. Dadurch wird die feuchte Luft über ein spezielles Kanalsystem ausgezogen, entfeuchtet und mit Frischluft angereichert wieder eingeblasen. Wem das Schwimmen allein nicht ausreicht, der kann sich künftig in der Sauna entspannen. Auch die ist Teil des kompletten Wellnesskonzepts. Sie bietet ebenfalls einen einmaligen Ausblick, ist sehr elegant ausgestattet und fügt sich so harmonisch in den Indoor-Poolbereich ein.

Die Mamutaktion ist geschafft

Doch alles in allem blieb die größte Herausforderung nicht der Innenausbau an sich, sondern der Transport des Beckens weg vom Liefer-LKW, hinein in den 14. Stock. Hier kam ein Kran zur Hilfe und das Glück, denn ohne einen windstillen Moment wäre das Anheben des Beckens kaum möglich gewesen. Am Ende klappt alles wie geplant, alle Beteiligten waren glücklich und die Mamutaufgabe der Einbringung war nach nur einer Stunde erledigt. Der Rest lag in den Händen unserer Monteure im Inneren des Gebäudes und wurde zur Zufriedenheit des Kunden erledigt.
Ein sicherlich nicht alltägliches Projekt aber durch die erfahrenen Hände der Hesselbach GmbH trotzdem ein erfolgreiches und unvergessliches.

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