Betriebskosten PoolWie viel kostet ein Schwimmbecken im Jahr?


Private Schwimmbecken kosten nicht nur im Bau Geld, auch für die Wartung, Pflege und den Betrieb müssen Poolbesitzer Ausgaben einplanen. Hierbei fallen unter anderem Kosten für Strom, Frischwasser und Poolheizung an. Wie viel das im Einzelnen ist, das hängt natürlich von der Art des Schwimmbads, der Größe und der Lage ab.


Außenschwimmbecken sind kostengünstiger


Grundsätzlich verbrauchen Außenschwimmbecken weniger Heizenergie, als Innenschwimmbecken. Bei Innenschwimmbecken müssen nämlich nicht nur die Kosten für die Poolheizung einkalkuliert werden, sondern auch Ausgaben für Raumentfeuchtung sowie der Schwimmhallenklimatisierung. Außenschwimmbecken lassen sich bereits ab fünf Grad relativ energieeffizient betreiben. Das klappt heute zum Beispiel über eine Wärmepumpe und mit Hilfe einer Photovoltaikanlage.Die Anlagen bedeuten zwar eine Mehrausgabe in der Anschaffung, doch langfristig kann so vollkommen autark die benötigte Energie für den Pool, das ganze Haus und, je nach Größe der Anlage, für die ganze Nachbarschaft gewonnen werden.

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Poolanlagen

Poolabdeckungen verbessernEnergiehaushalt des Schwimmbeckens


Damit das beheizte Poolwasser nicht auskühlt, wenn sich niemand im Wasser aufhält, sind Poolabdeckungen empfehlenswert. Die sind in erster Linie dafür da, die Wärme länger im Wasser zu halten. Zusätzlich gibt es inzwischen auch spezielle Poolabdeckungen mit einer wärmespeichernden Oberfläche. Die machen sich das Sonnenlicht zu Nutze und helfen dadurch, Energie zu sparen. Auch beim Frischwasser lässt sich Geld sparen, zum Beispiel durch eine Gartenwasseruhr. Die kann bei der Stadt bestellt werden und sie sorgt dafür, dass die Wasserzufuhr für den Garten separat berechnet wird von der Wasseruhr für das Haus. Das ist günstiger, als die direkte Frischwasserzufuhr über das Trinkwasser zu nutzen. Doch bei all den Ersparnissen bleibt die Frage, auf wie viele Kosten müssen sich Besitzer von privaten Schwimmbädern denn nun konkret einstellen?


Die Betriebskosten fürein Schwimmbecken im Überblick


Eine konkrete Zahl zu nennen ist natürlich schwierig, da viele Faktoren eine Rolle spielen. Aber es lassen sich durchaus Hochrechnungen anstellen. Wie das geht, das erklärt der Hesselbach Geschäftsführer Johannes P. Berenz: „Die Höhe der Kosten bzw. des Energieverbrauchs lässt sich nach einer einfachen Formel berechnen, m mal c mal delta.“ Um es weniger physikalisch auszudrücken legt man dazu zunächst eine Durchschnittstemperatur und Nutzungsdauer zu Grunde und rechnet diese auf.


Hier ein Rechenbeispielfür die Erstaufheizung eines Schwimmbeckens:


Soll ein Schwimmbecken (Bsp. Standard GFK Pool) mit den Maßen 6,5 x 3,2 x 1,5 Meter beheizt werden dann gilt: 6,5 x 3,2 x 1,5 = 31,2 m3 Damit haben wir das Wasservolumen bestimmt.Ausgehend von einer Frischwassertemperatur von 9 Grad und einer gewünschten Badetemperatur von 26 Grad ergibt sich eine Differenz von 17 Grad.

Nun errechnet sich der Energiebedarf wie folgt:

31,2 m3 x 17°C x 1,16 kWh = 615,27 kWh1,16 kWh ist die durchschnittliche Energiemenge die benötigt wird, um einen Kubikmeter Wasser um einen Grad zu erwärmen.Das aus der Beispielrechnung gewonnene Ergebnis muss nun in den Bedarf umgerechnet werden, mit dem die Heizung betrieben wird.&nbspFür Heizöl gilt: 1l Heizöl entspricht etwa 10 kWhFür Gas gilt: 1 Nm3 Gas entspricht etwa 11 kWhBei einer Wärmepumpe gilt: Leistungsziffer 5


Kostenrechnung für den Dauerbetrieb


Im Dauerbetrieb schrumpfen natürlich die Heizkosten, denn dann ist ja bereits eine Grundwärme vorhanden. Je nach Kühle der Nächte und der gewählten Abdeckungsart des Pools kann hier ein durchschnittlicher Energieverlust von einem bis 3 Grad Wassertemperatur pro Tag angenommen werden. Damit der Wärmeverlust von der Schwimmbadheizung entsprechend ausgeglichen wird benötigt diese:31,2 m3 x 1°C x 1,16 kWh = 36,2 kWhBei einer Beckentemperatur von angenehmen 28 Grad und einer Jahresnutzung des Außenschwimmbeckens von sechs Monaten (von Ende März bis Anfang Oktober) bei einer vorher definierten durchschnittlichen Temperatur für die Sommermonate lässt sich so hochrechnen, welche Kosten das neue Schwimmbad verursacht. Zwischen 800 und etwa 1.000 Euro pro Jahr können das schon werden. Da ist es umso wichtiger, den Kunden schon im Vorfeld darauf einzustimmen und mit ihm gemeinsam darüber zu sprechen.


Langfristig planen und so sparen!


Wer langfristig plant, der kann zusätzliches Sparpotenzial entdecken. Der Einbau von Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken oder einem Solarabsorber und alternative Wege zum Frischwasser rechnen sich über die Jahre des Poolbetriebs. Hier lohnt es sich, eine ausführliche Beratung vom Profi in Anspruch zu nehmen. Probieren Sie es aus, wir sind für Sie da!


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